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Die Stimme für Kinder

Frühförderprogramm für Eltern frühgeborener und kranker neugeborener Kinder

Etwa 60.000 Frühgeborene werden jedes Jahr in Deutschland geboren. Sie bilden damit die größte kindliche Patientengruppe in der Bundesrepublik.
Baby
Manche Kinder kommen mit einem Geburtsgewicht von nur 500 Gramm auf die Welt. Die Überlebenschancen von Frühgeborenen sind durch die fortschrittliche medizinische Versorgung in den letzten 20 Jahren enorm gestiegen. Den Eltern bleibt jedoch meist nicht genug Zeit, sich auf ihre neue Rolle vorzubereiten. Sie befinden sich in einer außerordentlichen Belastungssituation begleitet von Ängsten und Schuldgefühlen. Eine Kontaktaufnahme zu Ihrem Kind wird häufig durch Apparaturen erschwert. Da eine enge Bindung zwischen Eltern und Kind von Anfang an jedoch entscheidend für die gesamte weitere Entwicklung des Neugeborenen ist, benötigen betroffene Eltern psychosoziale Unterstützung.

Hier setzt das Frühförderprogramm der Deutschen Kinderhilfe an: Auf den neonatologischen Intensivstationen der Universitätskliniken von Berlin, Leipzig, München und Dresden stehen den Eltern professionelle Elternberaterinnen zur Seite. Da die Krankenkassen diese Leistung nicht finanzieren, schließen wir hier eine große Lücke im Gesundheitswesen.

Das Projekt arbeitet ohne staatliche Zuschüsse und ist mehrfach als Beispiel für bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet worden. So wurde das Frühförderprogramm als Standort im "Land der Ideen 2007" von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler ausgezeichnet.

 

Ferner wird das Projekt seit  2008  als „Gutes Beispiel“ der  Initiative  "Für ein kindergerechtes Deutschland“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend geführt.

Sponsoren

Großzügige langjährige Unterstützer des Frühchenprojekts sind die PAUL HARTMANN AG und die TRAINFORCE AKADEMIE AG.